"Ses gestes, sa position de main, sa souplesse de bras, Karine joue loin dans le clavier et a un son très rond, si chaleureux ; et une maturité étonnante.

Dans sa sonate de Prokofiev, qu'elle avoue être l'un de ses composites préférés, elle arrive à obtenir une palette de timbres très diversifiée. Le public ne s'y trompe pas : les applaudissements sont à la hauteur de la qualité de cette musicienne. Son professeur Jeremy Menuhin, ou Madame Lethiec, directrice de l'Académie, s'accordent à dire que Karine est une pianiste largement prometteuse."

 Pauline Garaude

  Altamusica

 

"Karine is the pianist with big power and poetry"

 Prof. James Tocco

 

"[Karine's] logical integrity of phrasing was brought to the audience's attention with a degree of elegance particularly well suited to Romantic music."

 Muzikalnaya Armenia

 

 Karine Gilanyan ist eine auf vielen Gebieten aktive Musikerin, sie widmet sich sowohl solistischen als auch kammermusikalischen Projekten. Eine große Begeisterung hat sie insbesondere für zeitgenössische Musik. Sie wurde in einer Musikerfamilie in Eriwan, Armenien geboren.  Ersten Klavierunterricht erhielt sie mit 5 Jahren an der Musikfachschule für begabte Kinder „Tschaikovski“ der Stadt Eriwan, welche sie im 1998 mit Auszeichnung absolvierte. Danach studierte sie in der Klasse von Prof. Igor Yavryan am Staatlichen Konservatorium Eriwan, verteidigte mit Auszeichnung den Magistertitel und wurde von der Kommission für das Konzertexamen empfohlen, wo sie 2005 ihr Diplom als Solistin erhielt. 2004 setzte die junge Pianistin ihr Studium an der Lübecker Musikhochschule, in der Klasse von Prof. James Tocco und Jacob Leuschner fort. Dort war sie DAAD Stipendiatin.

  In ihren Studienjahren nahm Karine an verschiedenen Meisterkursen teil: Prof. Georg Sava, Prof. Volker Banfield, Jeremy Menuhin, Ilana Vered, Eitan Globerson, Michael Lewin; Kammermusikensemble: Prof. Maria Egelhof, Prof. Rainer Moog, Marie Hallyng, Prof. Gustav Rivinius; Liedbegleitung: Prof. Wolfram Rieger und Prof. Inge-Susanne Röhmhild.

 Auszeichnungen bei Nationalen und Internationalen Wettbewerben: 1995 Nationaler Wettbewerb für junge Talente „Amadeus“, 2010 Diplom im Internationalen Wettbewerb "Chopin-Roma" Italien. Sie hatte Auftritte auf Festivals wie dem "Sommercampus Rostock" (Deutschland), "Pablo Casals Festival" (Prades, Frankreich), "Musikfest Perugia" (Italien), "Moderne Musik Festival" (Eriwan, Armenien), "Monbijou Festival" (Berlin, Deutschland), "Komitas Festival", (Prötzel Deutschland), "Kammeroper Schloss Rheinsberg", "Märkische Musiktage", sowie Konzerte in Ungarn, Italien, Frankreich, Schweiz und Schweden. Als Solistin trat sie mit den Armenischen Philharmonikern, den "Solisti di Perugia" auf und als Orchestermitglied trat sie mehrmals mit der Kammerakademie Potsdam u.a. Uraufführungen Moderner Werke unter der Leitung von Klaus Mäkelä, Marc Niemann und andere. Als Chorsängerin hat sie mit Berliner Philharmoniker aufgetreten unter der Leitung von Simon Halsey. Sie gibt regelmässig Kammermusikworkshops in Rheinsberger Musikakademie zusammen mit Musikern aus dem Konzerthausorchester, dem Gewandhausorchester, sowie Professoren aus Weimar, Leipzig und Berlin.

 In Berlin tritt sie oft in Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, Deutsche Oper Berlin und der Berliner Philharmonie auf.

 Sie erhielt eine Auszeichnung der Republik Armenien für ihre Verdienste um die Förderung klassischer armenischer Musik im Ausland (Komitas Medaille).  Im Jahre 2013 und 2014 war sie Künstlerische Leiterin des Komitas Festivals, Prötzel. 

 Zur Zeit lebt und arbeitet sie in Berlin, ist eine gefragte Pianistin, Dozentin an der HfM "Hanns Eisler" Berlin und der Internationalen Musikakademie Berlin.